Verantwortungsvoll bauen. Gut wohnen
Unsere Vision
Pentling ist eine attraktive Wohngemeinde – und sie wächst. Mit diesem Wachstum wächst auch unsere Verantwortung, sorgsam mit Flächen umzugehen, Bestehendes zu bewahren und so zu bauen, dass auch kommende Generationen hier gut leben können. Für uns Grüne heißt das vor allem: nicht immer neu bauen, sondern klug weiterdenken, was bereits da ist.

Klicken Sie bitte auf das „+“ Zeichen um weitere Details zu erfahren:
Gutes Wohnen in Pentling heißt für uns: bezahlbar, lebendig und generationengerecht. Wir setzen auf eine maßvolle Nachverdichtung in den Ortskernen und die kluge Nutzung bestehender Wohngebiete. Junge Familien gehören in gewachsene Ortskerne – nicht an den Rand. Kinder sollen sich hier treffen können. So nutzen wir vorhandene Infrastruktur, stärken das Miteinander und halten Wohnkosten stabil. Gemeinschaftliche Wohnformen, Genossenschafts- und Einheimischenmodelle haben für uns Vorrang vor Bauträgerprojekten.
Gebäude sind – nach dem Verkehr – einer der größten Verursacher von CO₂. Die energetische Sanierung privater und öffentlicher Gebäude ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zur Klimaneutralität, besonders bei heute noch sehr energieintensiven Bauten. Hier liegt ein zentraler Hebel für echten Klimaschutz. Wir setzen deshalb auf ökologische, nachwachsende und möglichst regionale Baustoffe wie Holz, Lehm oder recycelte Materialien. Sie benötigen weniger Energie in der Herstellung, sorgen für ein gesundes Raumklima und können am Ende ihres Lebenszyklus wiederverwertet werden.
Flächenschutz ist für uns zugleich Wasserschutz. Zu viele versiegelte Flächen verhindern, dass Regen im Boden versickern und unser Grundwasser sich erneuern kann. Schon heute entnehmen wir bayern- und deutschlandweit mehr Wasser, als sich neu bilden kann. Deshalb streben wir an, Pentling so früh wie möglich flächenneutral zu entwickeln. Das heißt: Neue Flächen sollen nur dann bebaut werden, wenn an anderer Stelle entsiegelt wird. So sichern wir unsere wichtigste Lebensgrundlage: sauberes Wasser.
Nachhaltiges Bauen denken wir über den gesamten Lebensweg eines Gebäudes hinweg – von der Planung über die Nutzung bis zum möglichen Rückbau. Kreislaufgerechtes Bauen, modulare Bauweisen und eine Planung, die sich am tatsächlichen Bedarf der Pentlinger orientiert, helfen dabei, Energie, Material und Fläche zu sparen. Auch Klimaanpassung gehört dazu: Gründächer, begrünte Fassaden und durchdachte Bauweisen schützen vor Hitze und verbessern das Klima.
Dabei geht es uns nicht um neue Hürden, sondern um Unterstützung. Die Gemeinde soll beraten und begleiten, wenn Bürgerinnen und Bürger ihre Gebäude nachhaltig sanieren, erweitern oder neu bauen möchten – von der Materialwahl bis zu Fördermöglichkeiten. Dafür richten wir eine Beratung ein, die allen Pentlingerinnen und Pentlingern offensteht. Denn klimaschonendes Bauen kann vieles sein: zeitgemäß, attraktiv und gut auf die eigenen Bedürfnisse abgestimmt.
Auch beim Gewerbe setzen wir auf Maß und Vernunft. Große, verkehrsintensive Ansiedlungen würden die Wohnqualität im Gemeindegebiet belasten. Stattdessen wollen wir gute Bedingungen für ortsansässige, emissionsarme Betriebe schaffen, die zur Gemeinde passen.
Unser Weg – Heute so bauen, dass es morgen noch passt
Wir denken Bauen und Wohnen vorausschauend. Denn klar ist auch: Ohne Zuwanderung wird es künftig Leerstand geben. Umso wichtiger ist es, heute so zu planen, dass Gebäude lange genutzt, flexibel angepasst und nicht schon nach wenigen Jahrzehnten wieder zurückgebaut werden müssen. So bleibt Pentling lebenswert – für heute und für morgen.